Feuerwehrmann an der Einsatzstelle
  • Einsatzort: Am Schaephuyser Steg, Schaephuysen
  • Datum: 24. Dezember 2021 um 0:39 Dauer: 2 Stunden 4 Minuten
  • Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger (Vollalarm)
  • Einheiten und Fahrzeuge:
    • Löscheinheit Rheurdt: HLF20, LF10, MTF
    • Löscheinheit Schaephuysen: ELW1, HLF10, LF10, GW-L2
  • Weitere Kräfte: Notarzt, Notfallseelsorge, Polizei, Rettungsdienst

Einsatzbericht

Fahrer verstirbt bei Unfall nach internistischem Notfall

Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Rheurdt wurde in der Nacht zum heiligen Abend zu einem Verkehrsunfall auf die Straße Hochend, Ecke Feldstraße alarmiert. Die Anrufer schilderten, dass ein Fahrzeug aus ungeklärter Ursache eine Böschung hinaufgefahren und der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeschlossen sei.

Beim Ausrücken der ersten Kräfte wurde die Einsatzstelle durch die Leitstelle korrigiert. Der Unfall habe sich auf dem Schaephuyser Steg, einem Wirtschaftsweg auf den Schaephuysener Höhen ereignet. Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde ein nahezu unbeschädigtes Fahrzeug (Fabrikat Mercedes Benz) vorgefunden, welches in unmittelbarer Nähe eines Lebensmittel-Automaten mit einem Zaunpfosten kollidiert war. Es bestätigte sich die Meldung, dass eine Person sowie ein Hund in dem verriegelten Fahrzeug eingesperrt waren.

Auf Ansprache durch die Feuerwehr reagierte der Fahrer nicht. Die Feuerwehr leitete daraufhin eine Sofortrettung ein. Nach Rettung aus dem Fahrzeug übernahmen rettungsdienstlich qualifizierte Feuerwehrkräfte umgehend die Sichtung und Erstversorgung des Patienten. Es stellte sich heraus, dass der Patient keine Vitalzeichen zeigte. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernahm die Feuerwehr die Reanimation des Patienten. Leider kam für den Patienten trotz des schnellen und professionellen Vorgehens der Einsatzkräfte jede Hilfe zu spät – der Notarzt konnte nach weiteren Wiederbelebungsmaßnahmen nur noch den Tod feststellen.

Die Polizei übernahm die weitere Unfallaufnahme und Klärung der Umstände. Zudem verbrachten sie den Hund in ein Tierheim. Ein Notfallseelsorger stand der Feuerwehr und den Meldenden für Gespräche zur Verfügung.
40 Einsatzkräfte waren rund zwei Stunden im Einsatz. Wie sich später herausstellte, erlitt der Fahrer während der Fahrt einen internistischen Notfall, der zum Unfall führte.

Weitere Informationen sind dem offiziellen Bericht der Kreispolizeibehörde Kleve zu entnehmen.

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