#Sicherheitsexperte

Christian Nohner (26)

  • Beruf: Berufsfeuerwehrmann (Brandoberinspektoranwärter)
  • Dienstgrad/Funktion: Brandmeister
  • Einheit: Löscheinheit Schaephuysen

Die Feuerwehr prägt junge Menschen. Manchmal auch hinsichtlich ihrer Berufswahl. So geschehen im Falle von Christian Nohner, der 2004 als feuerwehrbegeisterter Junge mit 10 Jahren in die Jugendfeuerwehr Schaephuysen eintrat. Mit 18 Jahren wechselte er dann Feuer und Flamme in den Löschzug. Spätestens da war für ihn klar, dass die Feuerwehr nicht mehr nur sein Ehrenamt sein soll, sondern er auch hauptberuflich Menschen retten möchte. Nach dem Abitur ging es für ihn somit zielstrebig an die Bergische Universität Wuppertal, wo er den Ingenieurstudiengang Sicherheitstechnik – ein Karrieresprungbrett für junge Menschen, die eine Laufbahn im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst anstreben – belegte. Mit dem Umzug ins bergische Land schied Christian dann leider gezwungenermaßen aus den Reihen Feuerwehr Rheurdt aus. Unterdessen hat er seinen Traum, beruflich zur Feuerwehr zu gehen realisiert. Nach Abschluss des Studiums heuerte er bei der Berufsfeuerwehr Oberhausen als Brandoberinspektoranwärter an, wo er derzeit seine gehobene feuerwehrtechnische Laufbahn-Ausbildung absolviert. Mit Beginn dieses neuen Kapitels konnte er zurück in die Heimat ziehen und somit auch wieder seinem Ehrenamt im Löschzug Schaephuysen, dem Ursprung seines beruflichen Werdegangs, nachgehen. Back to the roots.

Christian kennt also mittlerweile beide Welten des Feuerwehrwesens. Die haupt- und die ehrenamtliche Seite, welche beide jeweils ihre Vorteile haben. Ganz besonders schätzt er aber am Ehrenamt damals wie heute die enge kameradschaftliche Bindung, die Gesellschaft inmitten von langjährigen Jugendfreunden und die Tatsache, hier mal abseits seiner beruflichen Führungsposition als Zugführer gelegentlich auch selbst das Strahlrohr, den Spreizer oder den Besen in die Hand zu nehmen. Zwar möchte er auch hier die Feuerwehrführung unterstützen, im Einsatz Leitungspositionen wahrnehmen und in der Ausbildung sein Wissen weitergeben, doch den Kontakt zur Basis – da, wo er herkommt – wird er nie verlieren.