Markus Jansen und Markus Gehrmann bilden die neue Wehrleitung

Neuer Wehrführer und Stellvertreter bei der Ernennung 2017 05 10

Die Freiwillige Feuerwehr Rheurdt hat seit dem 03. April 2017 eine neue Wehrleitung. Markus Jansen und Markus Gehrmann sind nach einer Anhörung beider Löschzüge der Gemeinde und eines entsprechenden Ratsbeschlusses durch Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen zum neuen Wehrleiter und Stellvertreter ernannt worden.

Bevor Markus Jansen das Amt des Wehrleiters übernahm, bekleidete er das Amt des stellvertretenden Löschzugführers des Löschzuges Rheurdt. Er trat 1996 mit 11 Jahren in die Jugendfeuerwehr des örtlichen Löschzuges ein und durchlief seitdem die Ausbildungsstufen bis zum Gemeindebrandinspektor. Sein besonderes Interesse galt in der Vergangenheit der Jugendfeuerwehr, in der er zunächst als Betreuer und später als Gemeindejugendfeuerwehrwart arbeitete. Markus Jansen ist im Zivilberuf Einrichtungsleiter einer zentralen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge, Arbeitgeber ist die Bezirksregierung Düsseldorf.

Sein Stellvertreter Markus Gehrmann kommt aus dem Löschzug Schaephuysen und erwarb seine feuerwehrtechnischen Erfahrungen in Ausbildungsgängen seit seinem Eintritt in die Jugendfeuerwehr 1981 bis zum stellvertretenden Löschzugführer in 36 Jahren Zugehörigkeit zur Feuerwehr und ist heute Brandoberinspektor. Markus Gehrmann ist von Beruf Diplom-Wirtschaftsingenieur und arbeitet im Großkunden-Management der Linde AG.

Bei der Ernennung freute sich der Bürgermeister, die Leitung der Feuerwehr in bewährten Händen zu sehen und wünschte den neu Ernannten für die Zukunft alles Gute und eine gute Zusammenarbeit.

Atemenschutzübungsstrecke

Am 11.05.2017 war es dann wieder so weit, der Löschzug Rheurdt hatte einen Termin in Goch in der Atemschutzübungsstrecke. Für alle die sich nun fragen "was ist denn das und warum gibt es so etwas überhaupt" gibt es nun hier die Auflösung.

Um als Atemschutzgeräterträger bei der Feuerwehr eingestzt zu werden, ist es Vorraussetzung körperlich Fit zu sein und die verschiedenen Ausbildungsmodule besucht zu haben. Einmal jährlich findet, um die körperliche Fitness einer jeden Einsatzkraft zu überprüfen, eine Belastungsübung in der Atemschutzübungsstrecke statt. Dort müssen die Kameradinnen und Kameraden durch ein Käfigsystem. Truppweise gehen diese vor und schlängeln sich mit viel Ausrüstung durch den Parcours. Hier sind verschiedenen Hindernisse eingebaut, wie verschiedenen schmale Öffnungen, ein Tunnel, Leitern, Klappen und sogar ein Giebel wird nachgestellt. Diese Hindernisse sollen die körperliche Fitness der Einsatzkräfte überprüfen.

Nach dem der Parcours erfolgreich bewältigt wurde, muss dann noch ein Sporttest gemacht werden. Und wer sich denkt, dass dazwischen Pause ist, irrt sich. Denn unsere Einsatzkräfte kommen direkt aus der "Strecke" wie man in Feuerwehrkreisen sagt und begeben sich dann in gesamter Montur auf drei verschiedenen Fitnessgeräte. Zum einen müssen die Kameradinnen und Kameraden an einem Handdrehgerät drehen, auf einem Cross-Trainer strampeln und eine gewisse Anzahl an Metern auf einer endlos Leiter steigen.

Wenn alles geschafft ist, dann sind auch die Einsatzkräfte ziemlich geschafft, aber wir wissen, dass wir fit für den Einsatz sind. Darüber hinaus üben wir über das ganze Jahr verschiedene Einsatzsituationen mit Brandbekämpfung, damit wir für den schlimmsten Fall gerüstet sind. Wir sind FÜR SIE DA, auch wenn es bre(n)nzlich wird.

Wir haben IHR Intresse geweckt, melden Sie sich gerne bei der Leitung der Feuerwehr ().