Aktuelles

August-Ernst-Pokal - zweiter Tag!

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Wettkampfes. Um 9 Uhr traten alle Wettkampfgruppen mit Ihren Betreuern an der ehemaligen Hauptschule an. Nach einigen Grußworten und dem Startzeichen durch August Ernst gingen alle Gruppen auf den 18 Stationen-Rundgang.aep 2014 tag1 PA040249016

aep 2014 tag1 PA040265017An der Station 1 mussten möglichst viele Körbe beim Basketball-Freiwurf an der Hauptschule innerhalb 5 Minuten erzielt werden.

Bei der 2. Station ging es ums Torwandschießen. Insgesamt musste jede Gruppe 9 Schuß auf die Torwand an der Hauptschule abgeben.

An Station 3 musste eine Gruppenübung mit Vornahme von 3 C-Rohren im Burgerpark bewältigt werden.

Auf dem Schulholf der Grundschule stand Station 4 an. Hier mussten Fragen zu Fußball-Weltmeisterschaft beantwortet werden.

Die Station 5, die sich auf dem Rasenplatz hinter der Grundschule befand, musste das "Haus des Nikolaus" mit Schläuchen dargestellt werden. Innerhalb 4 Minuten sollte diese Aufgabe erfüllt werden. Kein Schlauch durfte doppelt liegen.aep 2014 tag1 PA040316022

Station 6 fand an einem kleinen Bachlauf an den Kaplans-Kuhlen statt. Dort stand Erste-Hilfe an. Eine Person war gestürzt und bewusstlos am Bachlauf gefunden worden. Um diese musste die Gruppe oder nur Teile der Gruppe sich entsprechend fachgerecht kümmern.

Ebenfalls an der Kull fand man die Station 7. Die Aufgabe war hier: Knoten und Stiche

An dem Elektrohaus am Bruchweg war die Station 8 beheimatet. Hier mussten die Teilnehmer Tiere und Pflanzen anhand von Bildern erraten.

Auf dem Parkplatz des Reitplatzes musste an Station 9 ein "Wasserwerfer" mit B-Rohr, Stützkrümmer, Verteiler und C-Schlauch auf Zeit aufgebaut werden.aep 2014 tag1 PA040296020

Zwischen Parkplatz und Reitplatz stand Station 10 an. Hier musste ein fertig aufgebauter Löschangriff "3 C-Rohre" auf Zeit abgebaut werden. Alle Teile mussten ordnungsgemäß abgebaut und an der Pumpe abgelegt werden.

Auf dem Reitplatz ging es bei Station 11 um ein Fahrrad-Spiel. Mit Fahrrädern mussten die Teile, die man für eine Löschübung mit Vornahme von 2 C-Rohren benötigt, verteilt werden. Danach musste diese Übung "normal" durchgeführt werden.

Auf dem Weg vom Reitplatz zum Bürgers-Hof auf der Kaplaneistraße stand Station 12 auf dem Programm. Eine Person lag auf dem Seitenstreifen mit hochrotem Kopf und war schwer ansprechbar. Sie hatte einen Hitzschlag erlitten und musste fachgerecht versorgt und an den Rettungsdienst übergeben werden.

In der neuen Halle der Familie Bürgers fand die Station 13 fand. Aus der Gruppe wurden einige Personen ausgewählt, die Ringestechen mit Schubkarre machen mussten. Eine Person saß mit einem Besenstiel in der Schubkarre und zwei weitere Personen mussten die Schubkarre fahren. Vier Ringe waren an Seilen herunterhängend befestigt und mussten mit dem Besenstiel auf Zeit gestochen werden.aep 2014 tag1 PA040329023

Neben der Halle stand ein Wasserspiel an Station 14 auf dem Programm. Mit Wasser gefüllte Luftballons mussten über eine Wand geworfen werden und dort ohne Sicht gefangen werden und in einen Betonkübel gelegt werden. Die Wassermenge und die Zeit waren hier das Bewertungskriterium.aep 2014 tag1 PA040301021

An Station 15, die Kartoffelkiste auf Niederend, mussten Fragen zu den 9 Hauptgefahren an der Einsatzstelle beantwortet werden.

Auf dem Bolzplatz folgte dann die Station 16. Hier musste ein Hindernislauf über die Spielgeräte mit einem vollen Wasser Glas absolviert werden. Es sollte möglichst viel Wasser am Ende im Eimer sein.

Neben dem Bolzplatz mussten 10 Fragen zum Thema "technische Hilfe" besonders zu Hebegeräten an Station 17 beantwortet werden.

Die letzte Station hinter Hauptschule war eine Gruppenaufgabe. Der Gruppenführer musste zwei "Blinde" auswählen, die er dann zum Aufbau einer Schlauchleitung koordinieren musste. Nach dem erfolgreichen Aufbau erfolgte der Abbau durch Alle. Am Ende war die Zeit entscheidend.aep 2014 tag1 PA040334024

Um die Mittagszeit wurden alle Teilnehmer, Schiedsrichter und Helfer vom Küchen-Team am Reiplatz oder am Gerätehaus verpflegt. Hier nochmal ein großes Lob dafür!

Gegen 14 Uhr waren alle Gruppen durch und konnten sich etwas entspannen. In der Zwischenzeit wurden alle Stationen abgebaut und der Abend vorbereitet.

August-Ernst-Pokal - erster Tag!

Der heutige Tag begann für einige Teams sehr früh. Die ersten, die unterwegs waren, waren die Jugendfeuerwehrleute aus Torgelow, Mecklenburg-Vorpommern. aep 2014 tag1 PA030056001Sie sind heute morgen bereits gegen 9 Uhr in Rheurdt gewesen... Im Laufe des Tages kamen alle 18 Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Bundesgebiet in Rheurdt an und bezogen ihre Unterkünfte, der Grundschule und der ehemaligen Hauptschule. Nach Kaffee und Kuchen und einer erfrischenden Dusche stand um 19 Uhr der Fackelumzug, der mitlerweile eine feste Tradition beim A-E-P ist, an. Dazu stellte man sich an der Hauptschule auf und folgte dem Klang des Spielmannszuges der FF Rheurdt und dem Musikzug Kamp-Lintfort. aep 2014 tag1 PA030104002Nach einem kurzen Marsch durch Rheurdt, zog man ins toll geschmückte Festzelt ein. Gegen 20 Uhr eröffnete Jugendwart Markus Jansen das Abendprogramm. Anschließend ging Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen ans Rednerpult. Der "kleine Bürgermeister der kleinen Gemeinde" freute sich darüber, daß die Gemeinde zumindest am Wochenende die 7.000 Einwohner-Hürde überschritten hat. Er gab anschließend das Wort an den Löschzugführer Matthias Rickers ab. Nach der kurzen und knackigen Rederunde begann gegen 20:20 Uhr die Vorstellungsrunde der angereisten Gruppen. Es wurde die erste Aufgabe gestellt: Alle Gruppen sollten sich in zwei Minuten den anderen Gästen vorstellen. Den Beginn machte die JF aus Bremen-Blumenthal. Sie besteht aus 39 Mitgliedern, davon 27 Jungen und 12 Mädchen und wurde 1991 gegründet. Es besteht zudem eine Partnerschaft mit der JF Torgelow. Als zweite Gruppe stellte sich die JF Bothkamp aus Schleswig-Holstein vor.aep 2014 tag1 PA030109003 Sie besteht seit 38 Jahren und hat 26 Jugendliche Mitglieder. Die JF Eisenhüttenstadt war als dritte Gruppe auf der Bühne. Die Gruppe aus der "Feuerwehrstadt" hat 45 Mitglieder und ist bereits 52 Jahre alt. Anschließend ging die JF Kempten aus dem Allgäu in bayerischer Landessprache ans Rednerpult. Fünfte Gruppe war die JF Moorsee aus Kiel in Schleswig-Holstein. Sie hat 22 Mitglieder. Die JF Berlin-LichtenradeJF Berlin-Lichtenrade ist 30 Mitglieder stark und seit 30 Jahren beim A-E-P. aep 2014 tag1 PA030124004Gruppe 7 war die JF Neuenfelde aus dem Hamburger Süden, dem "Alten Land". Sie besteht seit 1967 und besteht aus 13 Mitgliedern. Als achte Gruppe kam die JF Moorburg, ebenfalls aus Hamburg. Sie ist die Heimatstadt des Pokalstifters August Ernst. Sie besteht seit 1978. Anschließend kam die Gruppe Salzgitter-Barum aus Niedersachsen. Diese gibt´s seit 1975 und hat 16 Mitglieder. Zehnte Gruppe war der Gewinner 2012, die JF Stockheim aus dem Norden Bayerns mit einer beachtlich großen Gruppe. Danach stand die JF Suckow aus Mecklenburg-Vorpommern auf der Bühne. Sie besteht seit 1993 und hat 24 Mitglieder. Jugendarbeit wird dort bereits seit 1952 gemacht. Im Anschluß war die JF Torgelow an der Reihe. Sie hat die wahrscheinlich längste Anreise gehabt und besteht aus 30 Mitgliedern. An 13. Stelle kam die JF Wankendorf aus Schleswig-Holstein. Der Ort Wankendorf besteht aus "sehr vielen Rentnern" und hat 31 Mitglieder, davon 3 Mädchen. Ein besonderer Dank ging an den Busfahrer Dieter. Entstanden ist die JF im Jahre 1969. aep 2014 tag1 PA030152005Die 14. Gruppe kommt aus Wittlich-Stadtmitte in Rheinland-Pfalz. Sie besteht aus 19 Jugendlichen. Als letztes stellte sich der Gastgeber aus Rheurdt-Schaephuysen vor. Die kleinste Gemeinde des Kreises Kleve hat immerhin zwei Jugendgruppen: In Rheurdt seit 30 Jahren und in Schaephuysen sogar seit 35 Jahren. Zusammen haben die Gruppen 30 Mitglieder davon 5 Mädchen. aep 2014 tag1 PA030211007Die weiteren Teilnehmer aus dem Kreis Kleve, JF Geldern, JF Kevelaer und die JF Kranenburg reisen erst am Samstag zum Wettkampf an und konnten sich somit nicht persönlich vorstellen. Nach dieser lustigen und interessanten Vorstellungsrunde ging es dann gegen 21:00 Uhr mit einem gemütlichen Beisammensein mit Musik von der Konserve weiter. Freuen wir uns auf einen schönen zweiten Tag!

Die ersten Bilder sind bereits in der Galerie zu sehen!

Bilder: Markus Kibben

August-Ernst-Pokal 2014

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teilnehmerfeldViele Jugendfeuerwehren aus dem ganzen Bundesgebiet haben es groß im Terminkalender stehen: Im Oktober geht's nach Rheurdt. Hier, im Ökodorf, findet dann der Wettkampf um den August-Ernst-Pokal statt, eine Art inoffizielle deutsche Meisterschaft der jungen Blauröcke.

"Man könnte das vielleicht mit ,Spiele ohne Grenzen' vergleichen", meint Ralf Thier.

Das Ringen um den August-Ernst-Pokal findet vom 3. bis 5. Oktober 2014 statt. Rund 20 Teilnehmergruppen mit jeweils 15 bis 20 Jungen und Mädchen kommen dann nach Rheurdt, also bis zu 400 Gäste. Untergebracht werden sie in den Schulgebäuden in Rheurdt, beispielsweise in der leer stehenden Hauptschule.

Im Mittelpunkt der Wettkämpfe stehen Wissen über die Technik der Feuerwehr, das praktische Können, aber auch allgemeine Wissensfragen. Was die Einsatzübungen angeht, werden die konkreten Aufgaben natürlich geheim gehalten, damit die Gruppen sich nicht in den Wochen vor dem Wettkampf darauf einstellen können. Denn das geht schließlich auch bei den "echten" Einsätzen nicht.

Los geht es mit dem August-Ernst-Pokal in Rheurdt am Freitag, 3. Oktober, mit Kaffee und Kuchen, einem abendlichen Fackelumzug und einer Feier im Festzelt (Marktplatz). Die eigentlichen Wettkämpfe finden am Samstag, 4. Oktober, statt, abends ist die Siegerehrung, anschließend steigt eine Party. Am Sonntag, 5. Oktober, werden die Gäste dann verabschiedet. Für die Rheurdter Jugendfeuerwehr ist die Teilnahme bereits eine Tradition. Der Ursprung des begehrten Pokals liegt übrigens in Hamburg. Der Fuhrunternehmer August Ernst und der damalige Feuerwehrwart Ernst Günther Rehder riefen den Pokal in den 70er Jahren ins Leben.

In Hamburg selbst wird unter örtlichen Jugendfeuerwehren jährlich um den Pokal konkurriert, auf Bundesebene sind es alle zwei Jahre, wobei der Teilnehmerkreis seit Jahren größtenteils unverändert ist - man kennt sich und besucht sich. Aus dem Kreis Kleve sind übrigens neben den Rheurdtern die Jugendfeuerwehren aus Geldern, Kevelaer und Kranenburg Mitglied dieses Freundeskreises. Die Veranstaltungsorte gehen meist reihum, so war beispielsweise auch schon Kempten im Allgäu Austragungsort des Turniers.

große Alarmübung

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Am Freitag, 05.09.2014 um 19:21 Uhr wurden die Löschzüge Rheurdt, Schaephuysen und Aldekerk zu einer großen Alarmübung nach Rheurdt gerufen. Am alten Hauptschulgelände wurden mehrere Szenarien dargestellt, die von den Löschzügen allein oder in Kombination mit den anderen Löschzügen abgearbeitet wurden. So wurden Brände in einem Klassenraum mit mehreren Verletzten und ein Autounfall mit eingeklemmter Person geübt. Die "Verletzten" spielten die Kameraden von der Jugendfeuerwehr Rheurdt und von der DLRG, bei denen wir uns hiermit herzlich bedanken. Bilder wurden auch gemacht, sie folgen später!

Jugendfeuerwehr und Löschzug Rheurdt üben gemeinsam

lz jf 2014

Am 22. August fand die jährliche Gemeinschaftsübung des Löschzuges Rheurdt und der Jugendfeuerwehr Rheurdt statt.

Hierzu wurde von der Familie Tremöhlen folgendes Szenario vorbereitet:
Für die Feuerwehrleute des Löschzuges wurde die Fahrzeughalle des Bauernhofes vernebelt und eine Puppe versteckt, um eine realistische Menschenrettung zu demonstrieren. Die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr durften sich mit einem echten Feuer messen. Hierzu hatte die Familie Tremöhlen einen Strohballen in Brand gesteckt.

Die Übung verlief reibungslos, die Puppe wurde gerettet und das Feuer gelöscht.


Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle noch einmal an die Familie Tremöhlen für die Vorbereitung und dass wir auf ihrem Hof üben durften.

Bundeszeltlager der Deutschen Jugendfeuerwehr in Königsdorf

Vom 02.-08. August 2014 fand das Bundeszeltlager der Deutschen Jugendfeuerwehr in Königsdorf (Bayern) statt, an dem auch die Jugendfeuerwehr Rheurdt teilnahm. Die mehr als 4.000 angereisten Teilnehmer wurden in Zelten untergebracht.

Bundeszeltlager Foto

Im Laufe der Woche wurde ein breitgefächertes Freizeitangebot geboten, u.a. wurde der Blomberg besucht, die Feuerwehrschule Geretsried, eine Besichtigung bei der Berufsfeuerwehr München und eine große Stadtrally in München.

Kannten wir uns vorher noch nicht so gut in München aus, so verhalf uns die Stadtrally zumindest einige der bedeutsamsten Sehenswürdigkeiten Münchens kennen gelernt zu haben.

Deutsche Jugendfeuerwehr stellt Tanz-Weltrekord auf

Mit 3.193 Tänzerinnen und Tänzern, darunter die Jugendfeuerwehr Rheurdt, kann sich die Deutsche Jugendfeuerwehr "Weltmeister, die größte tanzende Jugendfeuerwehr“ nennen. Hierzu an dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch.
Anlässlich des offiziellen Festakts zum 50. Geburtstag der Deutschen Jugendfeuerwehr wurde dann durch den eigens aus Berlin angereisten Staatssekretär Werner Gatzer, die offizielle Geburtstagsbriefmarke der Deutschen Jugendfeuerwehr überreicht. Jedem Teilnehmer des Bundeszeltlagers wurde eine der ersten  Geburtstagsbriefmarken ausgehändigt.
Leider hat es der Wettergott in dieser Woche nicht so gut mit uns gemeint, Unwetter überschatteten die Veranstaltungen, teilweise musste das Lager evakuiert werden. Die Jugendfeuerwehr Rheurdt hatte trotz des Wetters jede Menge Spaß!

Markus Jansen / Jugendwart