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Politik sucht Standort für eine neue Feuerwache in Rheurdt

Rheinische Post vom 10.03.2016 (Von Peter Gottschlich)

Der Gemeinderat in Rheurdt hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, den "Ältestenrat" einzuberufen, der sich mögliche Standorte für eine neue Feuerwache im Ortsteil Rheurdt ansehen soll. Das Ergebnis soll im nächsten Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Ökologie am 21. April beraten werden. 

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Mitteilung des Webmasters

Do07Jan2016

Hallo liebe Interessierte und Feuerwehrangehörige,

leider hat es mein Beruf und mein Privatleben zuletzt nicht so zugelassen, daß ich mich um diese Internetseite 100%ig kümmern konnte. Daher ist sie auch nicht immer auf dem neuesten Stand gewesen. So ist das nunmal mit Hobbies...

Dies soll sich in der nächsten Zeit aber ändern und deshalb habe ich mir einen weiteren Mitstreiter ins Boot geholt: Unseren Pressemann Felix Rasch. Ich werde ihn zügig einarbeiten, damit er mich entsprechend unterstützen kann.

Des weiteren ist geplant, für die Jugendfeuerwehr einen eigenen Teilbereich oder gar eine eigene Seite zu erstellen. Dabei wird mich dann Henning Bayer unterstützen bzw. später die Arbeit ganz übernehmen.

Ich hoffe, wir können alles zeitnah umsetzen und die Seite(n) aktuell halten!

Viele Grüße vom Webmaster

Markus Kibben

Heißes Training für Rheurdter Brandschützer

Eine Brandbekämpfung unter realen Bedingungen zu üben, ist gar nicht so einfach. Aus diesem Grund gibt es seit 2002 die sogenannte „Heißausbildung“. Hier werden in geeigneten Übungsanlagen Brände durch Gas- oder Feststoffbefeuerung simuliert.

Die Gemeinde Rheurdt übernimmt alle zwei Jahre die Ausbildungskosten für die beiden Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr. Sechs Atemschutzgeräteträger des Löschzuges Rheurdt, darunter eine Frau, nahmen in ihrer Freizeit am Lehrgang der Berufsfeuerwehr Essen am Samstag, 17.10.2015 teil.

Nach einer kurzen Sicherheitsunterweisung, ging es für die sechs Teilnehmer zur Wärmegewöhnung in das Brandobjekt. Dieses wurde mit brennendem Gas auf Temperatur gebracht. In der Mitte des Raumes entstanden Temperaturen bis 240°C. Die Ausbildung unter einsatzrealistischen Bedingungen ist das Ziel bei der Heißausbildung.

Im Rahmen eines anschließenden Strahlrohrtrainings wurden die Strahlrohrführung und die umfangreichen Möglichkeiten eines Hohlstrahlrohrs verinnerlicht. Außerdem wurden die Vorgehensweisen mit dem Schlauch, das „Schlauchmanagement“ vertieft.

In der gasbefeuerten Anlage trainierten die Einsatzkräfte ihre Fertigkeiten für den Brandeinsatz unter realtypischen Bedingungen. Die Szenarien die sich die Trainer hierfür ausgedacht hatten waren ein „Brand in einer Küche mit Fritteuse“, ein „Zimmerbrand in einer Maisonettwohnung“ sowie ein „Vollbrand in einer Maisonettwohnung mit Menschenrettung“.

Neben dem systematischen Absuchen von Räumen und Türöffnungsprozederen ging es auch darum, Rauchschichtungen richtig zu beurteilen und den Gefahren eines Flash-Overs wirkungsvoll zu begegnen.

Um die Versorgung der sechs Geräteträger während der Ausbildung kümmerten sich drei weitere Kameraden des Löschzuges Rheurdt. Am Ende des Trainings waren die Teilnehmerin und die Teilnehmer um einige wertvolle Erfahrungen reicher.