Arbeitsreiches Wochenende

Die Feuerwehr Rheurdt kann auf ein  arbeitsreiches  Wochenende am 9. und 10. Dezember zurückblicken. Zunächst wurde der Löschzug Rheurdt am Samstagmorgen zu einem  umgestürzten Baum am Oermter Berg alarmiert der die Straße und den Radweg blockierte. Der Baum wurde mittels Kettensäge zerkleinert und bei Seite geräumt.

Um 13:34 wurden beide Löschzüge der Gemeinde zu einem Gasaustritt auf der Kirchstraße alarmiert. Bei Bauarbeiten wurde eine unterirdische Gasleitung beschädigt, hierdurch trat  unkontrolliert Erdgas aus. Durch die Feuerwehr wurden mehrere Häuser auf der Kirchstraße geräumt und Messungen durchgeführt. Die Bewohner der betroffenen Häuser wurden kurzfristig in der Grundschule Rheurdt untergebracht. Durch das Energieversorgungsunternehmen konnte die Leitung schließlich abgeschiebert werden und der Gasaustritt so gestoppt  werden. Zur Unterstützung wurde der Löschzug Sevelen zusätzlich alarmiert.

Samstagabend wurde durch den Löschzug Rheurdt der Rettungsdienst unterstützt. Eine Person mit Gesundheitsproblemen war nicht mehr in der Lage die Wohnungstüre zu öffnen. Durch  die Feuerwehr wurde die Türe geöffnet und so dem Rettungsdienst Zugang zur Wohnung verschafft.

Am späten Sonntagnachmittag war der Löschzug Schaephuysen bei einem Verkehrsunfall auf der L140 in Saelhuysen im Einsatz. Auf schneeglatter Straße waren zwei PKW zusammengestoßen. Die insgesamt 4 leichtverletzten Personen wurden betreut und anschließend durch drei Rettungswagen aus Wachtendonk und Moers in umliegende Krankenhäuser   verbracht. Durch die Feuerwehr wurden die Batterien der Unfallfahrzeuge abgeklemmt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Um 21:30 Uhr wurden beide Einheiten wieder alarmiert, dieses Mal waren durch Sturmböen mehrere Bäume im Bereich des Littardweg umgestürzt. Die Bäume wurden mittels Kettensäge   zerkleinert, und auf Grund der Größe teilweise mit einem privaten Traktor zur Seite geräumt.

Feuerwehr-Tipps für die Silvesternacht

Kreisbrandmeister Reiner Gilles warnt vor dem leichtsinnigen Umgang mit Feuerwerkskörpern. Was beim Anzünden von Böllern und Raketen zu beachten ist - und wie man mit sogenannten "Versagern" umgeht.

Alle Jahre wieder kommt es zu leicht vermeidbaren Unfällen und Bränden in der Silvesternacht, weil leichtsinnig mit Feuerwerkskörpern hantiert wird. Umso wichtiger ist der richtige Umgang mit Raketen oder Böllern. Daher möchte der Kreisfeuerwehrverband Kleve mit Kreisbrandmeister Reiner Gilles an der Spitze einige vorbeugende Tipps geben, damit der Start ins neue Jahr möglichst unbeschwert vonstatten geht.