Feuerwehr Rheurdt probte den Ernstfall

Rund 40 Einsatzkräfte der Löschzüge Rheurdt und Schaephuysen führten am Freitag, dem 23. Juni 2017 eine Einsatzübung in der alten Grundschule in Rheurdt durch. Vorbereitet wurde die Übung durch Gemeindebrandinspektor Markus Jansen und Marc Nissing. Damit die Übung möglichst realitätsnah erschien wurde das Gebäude durch zwei Nebelmaschinen „verraucht“.

Angenommene Lage war ein Kellerbrand, durch den das gesamte Gebäude stark verraucht war. Zwei Personen wurden im Keller vermisst und mussten durch zwei Trupps unter Pressluftatmer durch den Löschzug Schaephuysen gesucht und aus dem Gebäude gerettet werden. Eine dritte Person war im ersten Obergeschoss durch den Brandrauch eingeschlossen. Diese Person wurde über Leitern der Feuerwehr durch den Löschzug Rheurdt gerettet. Im Anschluss wurde das Gebäude nach weiteren Personen abgesucht. Insgesamt vier Atemschutztrupps wurden während der Übung eingesetzt.

Ziel der Übung war die Zusammenarbeit der beiden Löschzüge weiter zu vertiefen und den Einsatz unter Atemschutz zu trainieren. Die Führungskräfte übten die Koordination der Einsatzkräfte und eventuelle Nachforderungen von zusätzlichen Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes.

2017 06 23 Übung Rheurdt 1

Einweisung der Führungskräfte in die Lage 

2017 06 23 Übung Rheurdt 2

Vornahme einer tragbaren Leiter zur Menschenrettung 

2017 06 23 Übung Rheurdt 3

Vornahme einer tragbaren Leiter zur Menschenrettung 

2017 06 23 Übung Rheurdt 4

Angriffstrupp verlegt seine Angriffsleitung 

2017 06 23 Übung Rheurdt 5

Sicherungstrupp in Bereitstellung